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AGB

Allgemein Geschäftsbedingungen und Datenschutz

 

 

Webinar-/Seminar- und Kurs-AGB

für on- und offline,

B2C

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsbeziehungen

zwischen dem Anbieter und dem Teilnehmer für die Belegung von Online- oder

Präsenzkursen, Webinaren oder Seminaren (im folgenden Kurs).

(2) Mündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen. Alle künftigen Änderungen zu dem

Vertrag sind in Textform niederzulegen, dies gilt auch für die Aufhebung dieser

Textformklausel.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt mit Luana Yoga, Ringstraße 6, 55767 Hattgenstein, zustande.

(2) Der Vertrag kommt durch persönlichen Abschluss, durch Fernkommunikationsmittel

oder auf der Website des Anbieters zustande.

(3) Der Teilnehmer kann die Kurse zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und

seine Angaben zum Kaufabschluss bearbeiten. Der Teilnehmer kann die im Warenkorb

liegenden Kurse und seine Eingaben jederzeit durch Nutzung der bereit gestellten

Navigationsschaltflächen korrigieren.

(4) Bei einem Vertragsabschluss auf der Website gibt der Teilnehmer ein bindendes

Vertragsangebot mit Betätigen der Bestell-Schaltfläche auf der Website ab. Der Vertrag

kommt dann durch die Bestätigungsmail des Anbieters zustande, in der der Teilnehmer auch

diese AGB und die Widerrufsbelehrung in Textform angehängt findet. Soweit dem

Teilnehmer diese Mail nicht zugeht, liegt die Annahme des Vertrages durch den Anbieter

spätestens in der Abbuchung der Zahlung bei dem Teilnehmer (z.B. bei Sofort-Überweisung,

Kreditkarte oder PayPal) oder der Ermöglichung der Teilnahme an dem Kurs (je nach dem,

welches früher erfolgt).

(5) Die Vertragssprache ist deutsch.

(6) Ein schriftlicher Vertrag wird von dem Anbieter aufbewahrt und gespeichert, ein Vertrag

kann aber auch mündlich geschlossen werden. Verträge auf der Website werden von dem

Anbieter nicht gespeichert.

(7) Der Anbieter ist berechtigt, von dem Vertrag über den Kurs zurückzutreten, wenn in der

Person des Teilnehmers ein wichtiger Grund für die Verweigerung der Teilnahme besteht.§ 3 Zahlung/Verzug

(1) Soweit nicht ein anderes vereinbart ist, verstehen sich alle Preise inklusive

Mehrwertsteuer. Nicht enthalten sind Anreise-, Verpflegungs- oder bei Online Inhalten

etwaige Verbindungskosten des Teilnehmers.

(2) Die Zahlung des Teilnehmers auf eine Rechnung ist sofort fällig. Der Teilnehmer wird

darauf hingewiesen, dass er spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug gerät.

(3) Dem Teilnehmer stehen folgende Zahlungsmethoden zur Verfügung:

- Paypal, hier erfolgt die Zahlung über den Weg, den der Teilnehmer mit PayPal

vereinbart hat, näheres kann den Bedingungen von Paypal entnommen werden.

- Kreditkarte, hier erfolgt die Belastung nach Annahme des Vertragsangebotes durch

den Anbieter.

- Vorkasse, hier gibt der Anbieter dem Teilnehmer seine Bankverbindung auf.

- Lastschrift, hier erfolgt der Einzug nach der Bestellbestätigung des Anbieters oder

sonst vor dem Termin für den Kurs.

- Sofort Überweisung, hier wird die Überweisung sofort ausgeführt. Der Teilnehmer

benötigt hierfür die gleichen Daten wir für sein Online-Banking, das Nähere ergibt sich

aus dem Dialog bei Durchführung der Sofort Überweisung.

(4) Entstehen für eine Rücklastschrift durch den Teilnehmer Gebühren, hat der Teilnehmer

diese zu tragen, soweit er die Rücklastschrift zu vertreten hatte, sie also nicht berechtigt war.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, vor Durchführung des Kurses die Entrichtung der Kursgebühr

durch den Teilnehmer zu überprüfen und sich gegebenenfalls einen Nachweis über die

erfolgreiche Zahlung an den Anbieter vorlegen zu lassen. Sofern der Teilnehmer diesen

Nachweis nicht erbringt, kann der Anbieter die Kursgebühr am Veranstaltungsort vom

Teilnehmer in bar einfordern (eine eventuelle Doppelzahlung wird selbst verständlich

erstattet) oder bei Nichtzahlung dem Teilnehmer die Teilnahme an dem Kurs verweigern.

§ 4 Kursinhalt und -ort

(1) Die Abbildung und Beschreibung des Kurses und des Kursortes im Internet des Anbieters

dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die

vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf des Kurses aus

fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder

Weiterentwicklung des Kursinhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung

des Kursinhaltes eintritt und die Änderung für den Teilnehmer zumutbar ist.(3) Der Anbieter ist berechtigt, den angekündigten Referenten/Referentin durch einen

gleichermaßen qualifizierten Referenten/Referentin zu ersetzen, sofern dies wegen

Verhinderung des Referenten/Referentin, aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen

erforderlich sein sollte.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit des angekündigten Kurses zu ändern, sofern die

Änderung dem Teilnehmer rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.

§ 5 Ablauf von offline Veranstaltungen/Ausschluss des Teilnehmers

(1) Der Anbieter hat in den Kurs-Räumlichkeiten das Hausrecht. Den Anweisungen von ihm

oder seinen Mitarbeitern ist durch den Teilnehmer Folge zu leisten.

(2) Soweit nicht ein anderes angekündigt ist, ist das Mitbringen und der Verzehr eigener

Speisen und Getränke in den Veranstaltungsräumen untersagt.

(3) Die Verwendung von technischen Geräten durch den Teilnehmer darf nicht in einer Weise

erfolgen, dass andere Teilnehmer oder der Referent/ die Referentin gestört werden.

(4) Ergänzend gelten die Hausordnung der Veranstaltungsräumlichkeiten sowie

gegebenenfalls weitere von dem Anbieter erlassene Vorschriften.

(5) Der Anbieter kann den Teilnehmer von der weiteren Teilnahme an der Veranstaltung

ausschließen, wenn der Teilnehmer gegen die Verpflichtungen aus diesem Paragrafen

schuldhaft verstößt. Bei groben Verstößen kann dies auch ohne vorherige Androhung

erfolgen.

(6) Wird der Teilnehmer von dem Anbieter ausgeschlossen, so ist er verpflichtet, dem

Anbieter den dadurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Insbesondere hat der Teilnehmer

keinen Anspruch auf ganze oder teilweise Erstattung der von ihm gezahlten Kursgebühren.

§ 6 Pflichten des Teilnehmers bei online Kursen

(1) Der Teilnehmer darf den Kurs nur persönlich nutzen und Dritten nicht zugänglich

machen, sofern nicht ein anderes bestimmt ist.

(2) Der Teilnehmer darf Inhalte des Kurses nicht vervielfältigen und außerhalb des Kurses

des Anbieters speichern.

(3) Der Teilnehmer erhält von dem Anbieter die Zugangsdaten zu dem Kurs oder wählt

solche selbst aus. Die Zugangsdaten haben den Zweck, die Nutzung des Kurses durch

unberechtigte Personen auszuschließen. Wählt der Teilnehmer selbst welche aus oder

ändert er seine Zugangsdaten, hat er auf eine ausreichende Passwortsicherheit zu achten.

Kurze und leicht zu erratende Passwörter dürfen nicht verwendet werden. Diese

Zugangsdaten sind von dem Teilnehmer vor dem unbefugten Zugriff durch Dritte zu schützenund zur Sicherheit in regelmäßigen Abständen zu ändern. Digital darf der Teilnehmer

Benutzernamen und Kennwörter nur sicher verschlüsselt speichern.

(4) Bei mehrmaliger falscher Eingabe der Zugangsdaten kann zum Schutz des Teilnehmers

der Zugang gesperrt werden. Hat der Teilnehmer diese Sperrung zu vertreten, haftet er für

die durch die Freischaltung entstehenden Kosten und Aufwendungen des Anbieters nach

Maßgabe der ortsüblichen und angemessenen Kosten.

(5) Der Teilnehmer ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich in Kenntnis zu setzen, wenn

der Teilnehmer Kenntnis davon erlangt, dass Dritte Zugriff auf seine Zugangsdaten haben

oder sich sonst Zugang zu seinem Kurs verschafft haben. Benachrichtigt der Teilnehmer den

Anbieter nicht unverzüglich, ist er verpflichtet, dem Anbieter den daraus entstandenen

Schaden zu ersetzen.

(6) Jeder Nutzer ist für seinen gesundheitlichen Zustand sowie für seine körperliche

Belastung selbst verantwortlich. Der Nutzer informiert Luana Yoga/ Mareike Konrath

über eventuell bestehende körperliche Gebrechen und gesundheitliche Störungen

bzw. Einschränkungen, die seine Fähigkeit zur Teilnahme am off- und online

Yogaunterricht, an Specials (wie Workshops, Seminare, Ausbildungen)

beeinträchtigen könnten, auch wenn er diese für geringfügig hält. Bei früheren

Verletzungen oder körperlichen Einschränkungen sowie Schwangerschaft sollte vor

der Ausübung der Kurse /

Angebote ärztlicher Rat eingeholt werden. Mit der Bestellung bzw. Buchung bestätigt

der/die Teilnehmer/in, dass er/sie gesund ist.

§ 7 Verfügbarkeit des online Kurses

(1) Die Nutzung des Kurses erfolgt im Internet und kann nur mit einem ausreichend

schnellen Internet-Anschluss des Teilnehmers vollständig genutzt werden. Diesen

sicherzustellen ist Sache des Teilnehmers.

(2) Der Anbieter strebt eine größtmögliche Verfügbarkeit des Kurses an. Eine ständige

Verfügbarkeit kann aber nicht garantiert werden und hängt auch von der Funktion der

Infrastruktur des Internets ab, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Nutzung des Kurses insbesondere für Wartung, Pflege und

Verbesserung sowie aus sonstigen für den Betriebsablauf des Anbieters erforderlichen

Gründen vorübergehend einzuschränken oder ganz zu sperren. Der Anbieter wird dabei

möglichst auf die durchschnittlichen Belange der Teilnehmer Rücksicht nehmen (z.B. bei der

Bestimmung von Wartungszeiten). Bei dringenden Störungen ist der Anbieter zur

Fehlerbeseitigung auch zu normalen Geschäftszeiten berechtigt.

(4) Der Anbieter haftet nicht für höhere Gewalt oder bei dem Anbieter oder den

Subunternehmern des Anbieters eintretende Betriebsstörungen, z.B. durch Aufruhr, Streik,Aussperrung, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden vorübergehend daran hindern, die

Leistungen zu erbringen. Der Anbieter haftet weiter nicht für Datenverluste oder

Nichtverfügbarkeiten, die durch geeignete, den Regeln der Technik und Eigenvorsorge

entsprechende Vorkehrungen des Teilnehmers unschwer zu verhindern gewesen wären.

(5) Ist der Anbieter zur Leistungserbringung aufgrund höherer Gewalt nicht imstande, so

ruht die Verpflichtung des Anbieters zur Leistungserbringung, solange das

Leistungshindernis andauert.

(6) Dauert das Leistungshindernis mehr als eine Woche, hat der Nutzer das Recht, den

Vertrag fristlos zu kündigen, wenn die Vertragserfüllung infolge des Hindernisses für ihn

kein Interesse mehr hat.

§ 8 Widerruf

Verbraucher haben ein Widerrufsrecht, außer bei digitalen Inhalten, wenn der Verbraucher

die sofortige Erbringung der Leistung durch den Anbieter gefordert und der Anbieter den

Verbraucher auf das Erlöschen des Widerrufsrechts hingewiesen hat. Für reine Online-Kurse

erlischt unter diesen Voraussetzungen das Widerrufsrecht unmittelbar, sobald der

Verbraucher die Leistung entgegengenommen hat (zB durch Einloggen oder Download). Die

Erstattungsregelung für Dienstleistungen gilt insoweit nicht.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu

widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Name, Adresse, Email und Telefon)

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-

Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das

beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des

Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen

erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag

zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns

eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei

der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich

etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelteberechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so

haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem

Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags

unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im

Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und

senden Sie es zurück.)

– An [hier ist der Name, die Anschrift und gegebenenfalls die Telefaxnummer und E-Mail-

Adresse des Unternehmers durch den Unternehmer einzufügen]:

– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die

digitalen Inhalte/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

– Bestellt am (*)/erhalten am (*)

– Name des/der Verbraucher(s)

– Anschrift des/der Verbraucher(s)

– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

– Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 9 Ausfall des Kurses

(1) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung des Kurses abzusagen, sofern bei ihm oder

einem dritten, von dem Anbieter eingeschalteten Leistungserbringer, wie insbesondere dem

Referenten/Referentin oder der Veranstaltungslokalität, eine Verhinderung, z.B. durch

Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder

Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindert, den Kurs zum

vereinbarten Termin abzuhalten.

(2) Der Anbieter ist verpflichtet, eine eventuelle Absage dem Teilnehmer möglichst zeitnah

mitzuteilen.

(3) Im Falle einer Absage nach Absatz 1 steht dem Teilnehmer ein Anspruch auf

Schadensersatz nicht zu.(4) Im Falle einer Absage wird der Anbieter dem Teilnehmer gegebenenfalls einen

Ersatztermin anbieten. Kommt hierüber eine Einigung nicht zu Stande, wird der Anbieter

dem Teilnehmer bereits gezahlte Kursentgelte erstatten.

§ 10 Verhinderung des Teilnehmers

(1) Tritt der Teilnehmer von dem Kurs zurück oder verweigert aus anderem Grund die

Teilnahme, hat der Teilnehmer die Kursgebühren abzüglich dessen zu entrichten, was der

Anbieter an Aufwendungen durch die Nichtteilnahme erspart hat.

(2) Eine weitergehende Erstattung erhält der Teilnehmer, wenn der Kurs trotzdem

vollständig ausgebucht wurde, sofern die Mitgliederzahl beschränkt war, oder der

Teilnehmer die Voraussetzungen des Abs. 3 erfüllt. Dann wird der Anbieter dem Teilnehmer

die bereits gezahlten Kursgebühren abzüglich der für den Teilnehmer angefallenen Kosten

erstatten.

(3) Der Teilnehmer ist berechtigt, statt seiner einen Ersatzteilnehmer zu benennen, sofern

dieser Ersatzteilnehmer etwaige Voraussetzungen für den Kurs erfüllt und dem Anbieter

zumutbar ist. Der Ersatzteilnehmer muss von dem Anbieter nicht akzeptiert werden, stellt

der Teilnehmer wird aber mit der Stellung eines Ersatzteilnehmers gem. Satz 1 von der

Entrichtung der Kursgebühr befreit, soweit nicht die Leistungen bereits anteilig erbracht

sind. Der Anbieter wird in diesem Fall die Kursgebühren ganz oder anteilig zurück erstatten.

Der Anbieter ist berechtigt, eine Bearbeitungsgebühr von 15 € inkl. MwSt. zu erheben, sofern

er die Leistungen auf den Ersatzteilnehmer umschreibt.

§ 11 Urheberrecht und gewerbliche Schutzrechte, Aufnahmen

(1) Sämtliche Veranstaltungsunterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies

betrifft sowohl Inhalte des Anbieters auf seiner Webseite, Vorträge, Präsentation, Skripten

und sonstige Veranstaltungsunterlagen. Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, derartige

Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben.

(2) Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-

,

Film- oder Tonaufnahmen von der Veranstaltung zu machen.

(3) Der Teilnehmer willigt ein, dass der Anbieter Bild-, Film- und/oder Tonaufnahmen von

der Veranstaltung unter Wiedergabe des Teilnehmers herstellt und für Werbezwecke

verwendet. Der Teilnehmer ist berechtigt, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen oder

einzuschränken.

§ 12 Haftung des Anbieters(1) Der Anbieter haftet nicht für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, sofern diese keine

vertragswesentlichen Pflichten betreffen oder der Anbieter für die Erfüllung dieser Pflicht

oder den durch die Pflichtverletzung nicht eingetretenen Erfolg eine Garantie übernommen

hat. Dies gilt auch für entsprechende Handlungen der Erfüllungsgehilfen und Organe des

Anbieters.

(2) Dieser Haftungsausschluss gilt nicht, soweit der Schaden in einer Verletzung des Lebens,

des Körpers oder der Gesundheit besteht oder Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz

betroffen sind.

(3) Der Anbieter verfügt über eine Veranstalterhaftpflichtversicherung. Soweit diese eintritt,

gilt der Haftungsausschluss gemäß Abs. 1 dieses Paragrafen mit der Maßgabe, dass der

Schadensersatzanspruch in jedem Einzelfall auf insgesamt maximal Euro ........... beschränkt

ist.

(4) Jede Haftung des Anbieters aus einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung oder einer grob

fahrlässigen deliktischen Handlung ist auf den für den Anbieter vorhersehbaren Schaden

begrenzt.

(5) Dieser Paragraf gilt entsprechend für deliktische Handlung der Angestellten und

Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(6) Mitgebrachte Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Teilnehmers in den

Kursräumlichkeiten des Anbieters. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den Verlust,

den Untergang oder die sonstige Beschädigung, es sei denn, dem Anbieter fällt grobe

Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last.

(7) Der Anbieter haftet nicht für Inhalte von externen Links auf der Webseite des Anbieters,

insbesondere nicht für Werbeangaben des Anbieters der Kursräumlichkeiten und/oder der

Referenten.

(8) Der Anbieter haftet bei online präsentierten Inhalten nur für die ordnungsgemäße

Einspeisung der Daten in das Internet an seinem Zugangspunkt. Der Anbieter haftet nicht,

sofern die ordnungsgemäß eingespeisten Daten nicht in ausreichender Qualität bei dem

Teilnehmer ankommen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für die

Empfangskonfiguration des Teilnehmers oder Fehler bei Netzbetreibern.

§ 13 Datenschutz

(1) Für den Vertrag werden gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO Vertragsdaten erhoben (zB Name,

Anschrift und Mail-Adresse, ggf. in Anspruch genommene Leistungen und alle anderen

elektronisch oder zur Speicherung übermittelten Daten, die für die Durchführung des

Vertrages erforderlich sind), soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oderÄnderung eines Vertrages erforderlich sind.

(2) Die Vertragsdaten werden an Dritte nur weiter gegeben, soweit es (nach Art. 6 Abs. 1 lit.

b DSGVO) für die Erfüllung des Vertrages erforderlich ist, dies dem überwiegenden Interesse

an einer effektiven Leistung (gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) entspricht oder eine Einwilligung

(nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder sonstige gesetzliche Erlaubnis vorliegt. Die Daten

werden nicht in ein Land außerhalb der EU weiter gegeben, soweit dafür nicht von der EU-

Kommission ein vergleichbarer Datenschutz wie in der EU festgestellt ist, eine Einwilligung

hierzu vorliegt oder mit dem dritten Anbieter die Standardvertragsklauseln vereinbart

wurden.

(3) Betroffene können jederzeit kostenfrei Auskunft über die gespeicherten

personenbezogenen Daten verlangen. Sie können jederzeit Berichtigung unrichtiger Daten

verlangen (auch durch Ergänzung) sowie eine Einschränkung ihrer Verarbeitung oder auch

die Löschung Ihrer Daten. Dies gilt insbesondere, wenn der Verarbeitungszweck erloschen

ist, eine erforderliche Einwilligung widerrufen wurde und keine andere Rechtsgrundlage

vorliegt oder die Datenverarbeitung unrechtmäßig ist. Die personenbezogenen Daten

werden dann im gesetzlichen Rahmen unverzüglich berichtigt, gesperrt oder gelöscht. Es

besteht jederzeit das Recht, eine erteilte Einwilligung zur Verarbeitung der

personenbezogenen Daten zu widerrufen. Dies kann durch eine formlose Mitteilung erfolgen,

zB per Mail. Der Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der bis dahin vorgenommenen

Datenverarbeitung nicht. Es kann Übertragung der Vertragsdaten in maschinenlesbarer

Form verlangt werden. Soweit durch die Datenverarbeitung eine Rechtverletzung befürchtet

wird, kann bei der zuständigen Aufsichtsbehörde eine Beschwerde eingereicht werden.

(4) Die Daten bleiben grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie es der Zweck der jeweiligen

Datenverarbeitung erfordert. Eine weitergehende Speicherung kommt vor allem in Betracht,

wenn dies zur Rechtsverfolgung oder aus berechtigten Interessen noch erforderlich ist oder

eine gesetzliche Pflicht besteht, die Daten noch aufzubewahren (zB steuerliche

Aufbewahrungsfristen, Verjährungsfrist).

§ 14 Gerichtsstand/Schlussbestimmungen

(1) Die europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit.

Die Plattform finden Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr.

(2) Vor Durchführung eines Gerichtsverfahrens sind Teilnehmer und Anbieter verpflichtet,

den Versuch einer Streitbeilegung durch Mediation zu unternehmen. Die Parteien werden

sich zu diesem Zweck auf einen Mediator verständigen, wobei insbesondere solche Anbieter

gewählt werden sollen, die - soweit vorhanden - eine Online Mediation anbieten. Kommt eineEinigung zwischen den Parteien auf einen Mediator nicht zustande, ist dieser bindend für die

Parteien von dem Präsidenten der Rechtsanwaltskammer oder seinen Vertretern am Sitz des